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| Rettungsturm am Eckertschen Kindergarten |
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02.11.2004 Stellungnahme der Altstadtfreunde Lauf e.V zum Anbau eines Treppenhauses am Gebäude des Eckert`schen Kindergartens. Verschiedene Anfragen und Hinweise, die den Anbau des Treppenhauses am Eckert’schen Kindergarten betrafen, haben die Altstadtfreunde Lauf veranlasst, eine außerordentliche Vorstandssitzung zu diesem Thema einzuberufen. Nach eingehender Beratung nimmt die Vorstandschaft wie folgt Stellung: Wer die Gründe, die zur Errichtung eines weiteren Treppenaufgangs und dessen Realisierung in der jetzigen Form nicht kennt, muss zwangsläufig zu dem Schluss kommen, dass hier die Belange des Erscheinungsbildes der Laufer Altstadt nicht in vollem Umfang berücksichtigt wurden. Die Altstadtfreunde verstehen diese Einwände und möchten hiermit zur Klärung beitragen. Fest steht, dass ohne einen weiteren Treppenaufgang ein weiterer Betrieb des Kindergartens in seiner bisherigen Form aus feuerpolizeilichen Gründen nicht möglich gewesen wäre. Es hätten nicht alle vorhandenen Räume im Obergeschoß genutzt werden können, mit der Folge, dass eine ganze Gruppe mit 25 Kindern geschlossen werden müsste. Eine weitere Möglichkeit, einen Teil der Kinder in einem anderen Gebäude zu betreuen, schied wegen zum Teil doppeltem Sach- und Personalaufwand aus. Auch hätte die Stiftung aus finanziellen Gründen den Betrieb nicht mehr aufrecht halten können. Den Standort an der Südseite des Gebäudes hat zum Schutz der dort vorhandenen Fachwerkfassade die Denkmalschutzbehörde entschieden abgelehnt. Eine Installation der Treppe im Inneren des Gebäudes konnte aus feuerpolizeilichen, Denkmalschutz- und Platzgründen nicht vorgenommen werden. Dies konnte schon beim Bau des Hauses nicht realisiert werden, nachdem damals vergessen worden war, eine Treppe einzubauen und deshalb der bereits vorhandene Treppenturm angebaut werden musste. An diesen hat man sich nun in Form und Material angepasst, da andere Materialien wegen Verletzungsgefahr (offene Stahlkonstruktion) oder aus optischen Gründen (Glaskasten) nicht in Frage kamen. Wir sind auch davon überzeugt, dass bei gleichem Verputz wie der bereits vorhandene, der Anbau lange nicht so dominant wirkt, wie der momentane Rohbau aus roten Steinen. Nach Berücksichtigung aller Faktoren hat man sich also für das kleinste aller Übel entschieden, was dennoch ein solches bleibt. Die Altstadtfreunde waren zwar nicht in die Entscheidung eingebunden, hätten jedoch unter Abwägung aller Überlegungen wohl auch dieser Lösung zugestimmt, denn auch für uns steht die Sicherheit der Kinder an erster Stelle. Außerdem bleibt so wenigstens auf absehbare Zeit ein Kindergarten in der Altstadt und das kann uns allen ja nur recht sein. Die eingeschränkte Sicht auf den Turm der Leonhardskirche ist immer noch besser als die Sicht war, bevor der Weg zwischen Kirche/Kindergarten und ehemaliger Freibank überhaupt geöffnet wurde. Darüber hinaus wird die Installation eines zweiten Scheinwerfers zur Beleuchtung des Kirchturms wesentlich zur Verbesserung des abendlichen Stadtbildes beitragen. Diese Initiative der Altstadtfreunde ist noch nicht abgeschlossen. Sie wird durch weitere Beleuchtung des Wenzelschlosses und der Wappen an den Außenseiten der beiden Stadttore fortgeführt. |
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