| Rundbrief Nr. 69 |
Lauf,
im Januar 2012 Rundbrief
Nr. 69 Liebe Altstadtfreunde, ein ganz spezieller Neujahrswunsch kam mir dieser Tage zu Ohren: „Mein Wunsch für 2012 ist: Ein üppiges Bankkonto und ich soll schlanker werden!
Und
bitte nicht wieder umgekehrt wie letztes Jahr!!“ Nun, wie auch
immer Ihre Wünsche geartet sein mögen -
sie sollen in Erfüllung gehen; dazu noch Freude
am Leben und vor allen Dingen beste Gesundheit! Im Verein
kann jedenfalls auf ein gutes Jahr zurückgeschaut werden. Die ehrenamtlichen Helfer
standen, wie immer, mit Rat und Tat ganz vorne an - nicht zu vergessen die
Sponsoren. Besonders zu nennen die großzügige technische Unterstützung u. a. in
der Reichel’schen Schleif von Firma Manfred Weller. Und wer zeigt
mit Geduld und Sachverstand dem zickigen
Postbrunnen immer wieder den rechten Weg? Klaus Birkmann! Dann taten im
vergangenen Dezember die wetterfesten Ehrenamtlichen von THW und
Wasserwacht ihren Dienst, um auf unsere
Bitten hin das Wehr an der Wasserbrücke von angeschwemmtem Treibholz zu
befreien. Was denn anfangs, Stockenten-verziert, noch als „romantisch“ durchging,
hatte sich im Laufe der Monate zu einem echten
Ärgernis herausgeputzt. Mit Freude
angenommen wurden unsere beiden „Betriebsausflüge“ nach Roth und Bamberg/
Forchheim, wovon ich etwas ausführlicher erzählen möchte: Die Rother
Stadtführer hielten uns für Kollegen, wurde die Fahrt doch von Herbert Höfel,
in seiner Doppelfunktion als Nr. 1 der hiesigen Stadtführer, eingefädelt. Die
weitere Organisation lag in den Händen von Heike und Reinhard Fischer. Reinhard
Fischer war es denn auch, der den Bus höchstpersönlich zum Fabrikmuseum der Bayer.
Kabelwerke steuerte. Keine Frage blieb unbeantwortet - die museale Pracht wurde
uns dort in aller Ausführlichkeit und mit großem Fachwissen nahegebracht. Kurz ins Trudeln brachten wir lediglich den Schwanen-Wirt am Marktplatz, tauchten wir doch, in schöner Eintracht, gegen Zwölf in seiner Wirtsstube auf. Doch ging letztendlich auch hier alles gut, so dass vor der Besichtigung von Schloss Ratibor noch eine Runde durch die schöne Altstadt gedreht werden konnte. Die
Sehenswürdigkeiten in besagtem Schloss beschrieb uns eine ebenso sympathische
wie kompetente „Kollegin“; es war eine Freude, ihr zuzuhören. Ausklingen
ließen wir den Tag dann bei gebackenen Karpfen, Bratwürsten und Co.! Der Ausflug
nach Bamberg zum Krippenweg und Besuch des „Schönsten Adventskalenders der
Welt“ in Forchheim war auf seine Weise genauso gut organisiert und wirklich schön.
Leider - Asche auf’s Haupt - die Einladung dazu hat nicht alle
Vereinsmitglieder erreicht! Bei Rückschau
auf den gesellschaftlichen Teil dürfen natürlich die Stammtische nicht fehlen. Hier die
Auflistung der diesjährigen Zusammenkünfte: Aber was tun?
Bei „Strafversetzung“ würde im Nu der nächste Kollege nachrücken und ihn wie im
Mittelalter als Fastenspeise ... nein - allein schon der Gedanke daran wäre
nicht im Sinne des Gesetzes und im Grunde auch gar nicht gewollt! Doch nun die
nächsten Termine - jeweils 19:00 Uhr: Dienstag, 07. Februar ZUM EHEMALIGEN PFARRER, Johannisgasse Dienstag, 06. März WEISSES LAMM, Marktplatz Dienstag, 03.
April HOTEL POST, Friedensplatz - Jahreshauptversammlung - Dienstag, 08. Mai CARMELO, Falknerstraße Dienstag, 05. Juni AFRODITI, Hämmernplatz Dienstag, 10. Juli MAUERMÜHLE, Wasserbrücke Freitag, 03. August bei EHEPAAR BIRKMANN, Höllgasse 18, Beginn 18:00 Uhr Dienstag, 04. September ZWINGER MELBER, Hersbrucker Tor Dienstag, 02. Oktober ATLI, Friedensplatz Dienstag, 06. November BERNZ, Marktplatz Dienstag, 04. Dezember CARMELO, Falknerstraße Die beliebten
Führungen durch die Felsenkeller - Reichel’sche Schleif - Turm Johannis-Kirche - werden
natürlich auch weiterhin gern beibehalten. Ebenso liegt
das Einverständnis der Laufer Musikvereine zum Turmblasen von der
Johanniskirche bereits vor. Aber gell - das Unken „Hans bleib dou, du waast ja
net wie’s Weder wädd“ am Kunigundenfest-Samstag lass‘ mer diesmal doch lieber
sein! Am Ostermontag
werden auch wieder die hauseigenen Osterhasen durch die Altstadt hoppeln, um die
Jüngsten zur Nestersuche zu animieren. Ja, an sich sollte erst dann gegackert werden, wenn das Ei gelegt ist - aber soviel sei vorab schon verraten: Im Hinterhof
eines Hauses am Marktplatz existiert ein sehr alter Brunnen, der allerdings zum Auch ein
wunderschöner, geheimnisvoller Felsenkeller wäre zu bestaunen, könnte ein vernünftiger Zugang geschaffen werden! Zu einem
wahren „Problemkind“ ist allerdings das
große Wasserrad an der Reichel’schen Schleifmühle herangewachsen. In der Vergangenheit
immer wieder in aufwändigen Eigen- leistungen geflickt und zum Laufen gebracht,
hat das gute Stück nun endgültig seinen Dienst quittiert. Doch auch
hierzu soll momentan nur gesagt sein, dass alles darangesetzt wird, diesen historischen
Blickfang am Rand unserer Altstadt bald wieder in voller Aktion sehen zu
können. Zum guten Schluss
sei noch ein Gedankensprung erlaubt: Was wohl die Turmfalken von St. Otto von
der Sanierung „ihres“ Kirchturms - zu
dessen Runderneuerung auch wir einen kleinen Beitrag geleistet haben - halten
werden? Sind sie doch letztes Jahr den Handwerkern aus dem Weg gegangen- bzw.
geflogen? Die nächsten Wochen werden’s zeigen. Doch wie dem
auch sei - genießen wir alle die schon
merklich länger werdenden Tage bei Licht und hoffentlich Sonnenschein! Ganz herzlich Ihre ![]() Betty
Riffelmacher Schriftführerin _____________________________________________________________________________ Geschäftsstelle:
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